des Ratonero Bodeguero Andaluz in Spanien
Der Ratonero Bodeguero Andaluz wird in seinem Heimatland Andalusien hauptsächlich auf Höfen und in Ställen gehalten, um die Ratten- und Mäusepopulation gering zu halten. Ende des 18. Jahrhunderts kamen mit englischen Wein- und Sherryproduzenten die ersten Terrier, wahrscheinlich Foxterrier, nach Spanien. Dort vermischten sie sich mit den spanischen Ratoneros, die gute Rattenfänger waren. Der weiße Körper der neuen Mixe war in den dunklen Kellern und Lagerhäusern gut zu sehen und damit war die Farbgebung des Bodegueros gegeben. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde zusätzlich der Toy Terrier eingekreuzt.
Der Bodeguero ist für die meisten Spanier ein Gebrauchshund der seinen Dienst als eine Art Kammerjäger erfüllen soll. Sehr arme Besitzer verwenden die Rasse auch zur Kaninchen- oder Hasenjagd. Der Hund muss sich folglich seinen Lebensunterhalt verdienen und im besten Falle seine Nahrung selbst fangen. Viele von ihnen hungern, viele bekommen wenig Zuwendung und kaum medizinische Versorgung. Hündinnen werden nicht kastriert, unausweichlich folgen unkontrollierte Vermehrungen. Die überzähligen Welpen werden meist in der nächsten Tötungsstation (Perrera) entsorgt, genauso wie ein Bodeguero der seine Arbeit in den Augen seines Besitzers nicht zufrieden stellend verrichtet.
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