San Anton in Zeiten von Corona

Vielleicht fragen sich einige wie es Saskia und den Helfern geht, wenn man die Nachrichten aus Spanien liest. Es war sicher schon öfters ein Nachteil, dass San Anton etwas versteckt und abseits liegt, aber für die aktuelle Situation ist es ein großer Vorteil! San Anton ist als Perrera im Moment geschlossen, d.h. es dürfen keine Hunde abgegeben werden und daher hat Saskia wenig Kontakt zu fremden Menschen und deshalb ist auch das Ansteckungsrisiko für sie eher gering. Sie kann sich also auch ohne Einschränkungen um die Hunde kümmern. Alles was zur Versorgung der Hunde von Nöten ist, ist ausreichend vor Ort, da wir z.B. vor einigen Monaten gemeinsam mit der Tierherberge Donzdorf eine riesige Menge Futter runtergeschickt haben.

Was uns sehr gefreut hat: Unsere Annika - die als freiwillige Helferin vor 10 Tagen runtergeflogen ist - hat sich entschieden zu bleiben, zumindest bis die Ausgangssperren wieder aufgehoben sind. Sie und Saskia haben auch ein offizielles Dokument, dass sie in der Perrera arbeiten und sie sich daher auch draußen aufhalten dürfen. Annika wird uns in den nächsten Wochen öfters Fotos und Videos aus San Anton schicken und uns ihr Leben dort zeigen. Schaut gerne hierzu auf INSTAGRAM vorbei.
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Was uns aber beschäftigt, ist die Tatsache, dass wir nicht wissen wann unser nächster Landtransport von Hunden stattfinden kann. Da müssen wir schauen wie die Situation sich entwickelt und was möglich sein wird. Auch ein Transport per Flugzeug ist praktisch unmöglich geworden, da kaum noch Maschinen fliegen. Wir müssen auch für unsere Hunde abwarten, aber zumindest können wir beruhigt sein, das in San Anton alles seinen gewohnten Gang gehen kann. Saskia, Juan, Annika, ihre Helfer und die Hunde freuen sich wenn wir auch in dieser Zeit an sie denken!

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