Adoptionsablauf
Danke, dass Sie einem unserer Schützlinge eine Chance geben möchten! Bei Fragen oder Unsicherheiten stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Seite. Hier finden Sie alle Informationen zum Adoptionsablauf, die Hintergründe zur GPS-Tracker-Pflicht sowie häufig gestellte Fragen.
Ablauf: Adoption eines Hundes von einer Pflegestelle in Deutschland
1. Kontaktaufnahme & Fragebogen
Bitte füllen Sie den Fragebogen auf der Seite des Hundes für den Sie sich interesseieren aus. Sie erhalten eine Bestätigung und den ausgefüllten Fragebogen per Mail. Der Fragebogen wird automatisch an die Ansprechpartnerin des jeweiligen Hundes versandt. Den Kontakt finden Sie ganz am Ende des Fragebogens.
2. Persönliches Telefongespräch
Nach Erhalt des Fragebogens setzen wir uns telefonisch mit Ihnen in Verbindung. Dabei können wir auf Ihre Fragen eingehen und gemeinsam schauen, ob die Rahmenbedingungen grundsätzlich passen.
3. Vorkontrolle bei Ihnen vor Ort
Wenn beide Seiten ein gutes Gefühl haben, folgt der Besuch bei Ihnen durch eine Vertrauensperson von uns. Wichtig: Dabei geht es nicht um Ihre Einrichtung oder Dekoration – wir möchten lediglich prüfen, ob die gemachten Angaben passend sind und noch offene Fragen klären.
4. Persönliches Kennenlernen
Nach der Vorkontrolle findet das persönliche Kennenlernen mit dem Hund statt. Dabei geht es darum, ob es für beide Seiten passt – also für Sie und den Hund.
Wenn ja: wunderbar – einem gemeinsamen Weg steht nichts im Weg.
Wenn nicht, schauen wir gemeinsam, ob ein anderer Schützling besser zu Ihnen passt.
GPS-Tracker bei der Adoption unserer Schützlinge verpflichtend
Schütze Deinen Hund, Sicherheit von Anfang an – Die ersten Wochen in einem neuen Zuhause sind für einen Tierschutzhund eine besondere Zeit. Alles ist neu: die Menschen, die Umgebung, die Geräusche und der Alltag. Auch ein Hund, der sich zunächst sicher und entspannt zeigt, kann sich in einer ungewohnten Situation erschrecken und flüchten. Oder es wird versehentlich eine Tür nicht richtig geschlossen und schwupps ist das neue Familienmitglied auf und davon. Damit Ihr Hund in dieser wichtigen Eingewöhnungszeit bestmöglich geschützt ist, ist die Nutzung eines GPS-Trackers in den ersten 6 Wochen nach der Adoption verpflichtend. Denn Vorsicht bedeutet nicht, dass etwas passieren muss. Vorsicht bedeutet, vorbereitet zu sein.
Bitte denken Sie daran: Der Tracker muss bereits bei der Abholung Ihres Hundes geladen und betriebsbereit mitgebracht werden.
Wichtige Überlegungen vor einer Adoption
Wollen Sie wirklich einen Hund? Die Frage mag seltsam klingen – ist aber durchaus berechtigt. Hat man sich in einen Hund verguckt, soll es genau der sein. Schnell lässt man sich verleiten vorgebrachte Bedenken der Tierschützer zu der eventuell nicht so passenden Konstellation in den Wind zu schlagen. Kaum ist genau der Hund im neuen Zuhause eingezogen, treten die ersten Schwierigkeiten auf. So hat man sich das nun doch nicht vorgestellt – der Hund muss wieder weg. Deswegen bitten wir Sie, Ihre Entscheidung sehr gut im Vorfeld zu prüfen und Bedenken der Pflegestellen Ernst zu nehmen.
Häufig gestellte Fragen:
Wo finde ich die Hunde, die ein Zuhause suchen?
Bei Interesse bitte unter Adoption schauen. Dort finden Sie alle Hunde, die aktuell in der Vermittlung sind.
Warum kann ich den Hund nicht direkt aus Spanien adoptieren?
Auf einer Pflegestelle kann man sich das neue Familienmitglied anschauen, man kann sich beschnuppern, man kann sich über Eigenarten und Nettigkeiten des Hundes informieren. Man hat eine Basis – wichtig für eine anschließend gemeinsame, glückliche Zeit. Bei Direktvermittlungen aus dem Ausland per Foto geht man das Risiko ein, dass der Hund die Erwartungen nicht erfüllt, Rudelmitglieder sich nicht vertragen und auch Mensch und neuer Hund nicht wirklich warm miteinander werden. Von Besitzerwechsel zu Besitzerwechsel leiden die Hunde. Das hat nichts mit der ursprünglichen Tierschutzidee zu tun und ist weder im Sinne der Hunde, noch der engagierten Helfer.
Warum muss ich so viele Fragen beantworten?
Bitte füllen Sie gewissenhaft den Fragebogen aus – je gewissenhafter Sie ihn ausfüllen, desto besser kann man entscheiden, ob Tier und Mensch zusammen passen. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn genau der Hund nicht für Sie in Frage kommt. Es kann so vielen Tieren geholfen werden – es findet sich immer der Deckel zum Topf.
Kann ich auch selbst Pflegestelle werden, um den Hund bei mir Zuhause richtig kennenzulernen?
Sie interessieren sich für einen Hund, der sich noch in Spanien in unserer Partnerstation befindet? Hier finden Sie alle Infos zum Thema „Pflegestelle werden“
Ich habe meinen Fragebogen nicht per Mail erhalten – was kann ich tun?
Bitte schicken Sie Ihre Anfrage erneut. Bei einer erfolgreichen Übermittelung erhalten Sie auf jeden Fall eine Bestätigungsmail.
Ich wohne nicht in Deutschland – vermitteln Sie auch ins Ausland?
Ja, wir vermitteln auch in andere Länder. Schicken Sie uns gerne Ihre Anfrage. Voraussetzung ist, dass die gesetzlichen, tierschutz- und veterinärrechtlichen Bestimmungen des jeweiligen Ziellandes sowie die Voraussetzungen für die grenzüberschreitende Verbringung erfüllt sind. Diese werden für jeden Hund und jede Vermittlung individuell geprüft.
Beispiel: Die Schweiz erlaubt die Einreise und Adoption eines Hundes mit kupierter Rute nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Wie hoch ist die Schutzgebühr?
Die Schutzgebühr für unsere Hunde beträgt aktuell 560 €. (Stand: August 2026)
Sie haben noch Fragen?
Kontaktieren Sie gerne unsere Ansprechpartner*innen zu den jeweiligen Themen unter Kontakt


