Neuigkeiten von Lorenzo

Zu Beginn möchten wir uns bei allen Spendern, die für Lorenzos OP gespendet haben, ganz herzlich bedanken.
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Es sind 941,- Euro für Lorenzo eingegangen. Die Gesamtkosten mit Physiotherapie belaufen sich bis jetzt auf 4.163,68 Euro und die nächste OP steht in Kürze an! Das sind Kosten, die man nicht mal so eben stemmen kann. Wer Lorenzo weiter gerne unterstützen oder noch einmal unterstützen möchte, der darf sehr gerne spenden.

Kontodaten GALGO-HILFE e.V.
Verwendungszweck: Lorenzo
Iban DE84426610080903306000

Lorenzos Pflegefamilie rund um Alex und Carsten haben neben ihrer tollen Arbeit mit Lorenzo auch noch einen wundervollen Bericht geschrieben. Lasst euch von den beiden mit auf die Genesungsreise von Lorenzo nehmen.
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Unser liebevoller und bezaubernder Pflegling Lorenzo hat vor nun fast 8 Wochen seine erste OP erfolgreich hinter sich gebracht. Das Sprunggelenk konnte gerichtet und neu positioniert werden. Laut des behandelnden Arztes eine aufwendige, aber notwendige Operation. Da Lorenzo über kein Körperfett verfügt und noch sehr schmal ist, hat der Arzt darauf verzichten müssen das Bein einzugipsen. Es wurde ein gut gepolsterter Verband angelegt und man entließ uns mit den Worten: "Der Hund ist die nächsten 8 Wochen ruhig zu halten. Davon ist der Erfolg der OP und die Heilung abhängig." Kurz zur Erinnerung Lorenzo ist jetzt 13 Monate alt bzw. jung und steckt natürlich voller Tatendrang. Eine große Herausforderung lag also vor uns. Was machen wir so lange mit unseren eigenen drei Fellnasen? Die erste Woche verlief sehr gut. Lorenzo steckte die OP noch in den Knochen. Alle zwei Tage den Verband wechseln. Dann nach 2 Wochen ein kleiner Rückschlag. Am Oberschenkel hatte sich eine große Druckstelle gebildet, die auch noch aufgegangen ist. Also musste Lorenzo wieder dem Arzt vorgestellt werden. Mit einer täglichen Behandlung durch unsere Physiotherapeutin mittels Akkupunkturlaser und der Behandlung durch Manuka Honig konnte diese Druckstelle nach gut 2 Wochen wieder komplett abheilen. Lorenzos Bewegungsdrang wurde in dieser Zeit natürlich größer. Wir konnten es wie vom Arzt empfohlen aber durch viele kleine Spaziergänge noch gut kontrollieren. Schließlich durfte der Erfolg der OP nicht gefährdet werden. Die Fäden der Operationswunde wurden zwischenzeitlich entfernt.
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Lorenzo setzte sein Bein schon wieder mehr auf und hat es zeitweise auch wieder belastet. Dann ereilte uns allerdings der nächste kleine Rückschlag: Es hatte sich eine Druckstelle direkt am Sprunggelenk gebildet. Man konnte durch die Öffnung der Druckstelle eine der 7 Schrauben sehen, die die Metallplatte am Knochen fixieren. Uns beschlich ein Gefühl der Angst, ob jetzt evtl. die Metallplatte vom Körper abgestoßen wird? Nach erneuter Vorstellung beim Arzt dann die Entwarnung. Der Bruch ist gut verheilt und auf dem Röntgenbild nicht mehr sichtbar und die Druckstelle am Gelenk war fast erwartet worden, mangels Fettschicht. Also gab es wieder einige Tage ein Antibiotikum und eine antibiotische Salbe wurde auf das Gelenk aufgetragen. Der Verband wird seitdem wieder täglich gewechselt und sehr gut gepolstert. Seine Lebensfreude hat Lorenzo in der gesamten Zeit kein Stück verloren. Seine Rudelkumpel findet er ganz toll und hat sich sehr gut integriert.
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Seine Menschen findet Lorenzo auch ganz toll. Einzig die Physiotherapeutin sieht er am liebsten, wenn sie das Haus wieder verlässt. Aber diese Behandlung um seine Verspannungen zu lösen lässt er über sich ergehen.
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Nach unserem letzten Besuch beim Tierarzt die freudige Nachricht: bald steht die nächste und hoffentlich letzte OP an. Die Schrauben und die Platte werden entfernt! Wir hoffen und wünschen uns, dass nach dieser hoffentlich letzten Operation sich die langfristige Prognosen für Lorenzo positiver darstellen und er dann ein fast schmerzfreies Leben führen kann. Bislang war Lorenzos Leben von viel Leid, Verzicht und Hunger geprägt. Er wurde in Spanien auf der Straße gefunden. Liebe Menschen haben ihn dort mit Futter versorgt. Erst als es um seinen gesundheitlichen Zustand nicht mehr so gut bestellt war, konnte er eingefangen und zur Station gebracht werden. Um so schöner ist es heute ihn jeden Tag mehr und mehr aufblühen zu sehen. Sein einnehmendes Wesen, sein Blick und seine offene Art sind eine Bereicherung!

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